Schloss 1200

Fachschulrat/Abteilungsleiter
46 Jahre, verheiratet, 2 Kinder

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Bönnigheim hat Potenzial - man muss es für zukünftige nachhaltige Entwicklungen nur richtig nutzen!
Für mich heißt das konkret:

  • Ein Ort zum Leben
    Es braucht mehr Plätze und Orte, wo man sich gerne aufhält, Menschen trifft, mit ihnen verweilt ohne ständig einem Auto ausweichen zu müssen. Ein autofreier Wochenmarkt wäre ein erster leicht umzusetzender Schritt. Dazu mehr ansprechende und originelle Gastronomie, abwechslungsreiches Kulturangebot, grüne schattige Inseln für die Sommermonate und gefahrenfreie Zonen für Kinder.
  • Wohnen und Bildung
    Erschwinglicher Wohnraum soll neben den Neubaugebieten auch in gewachsenen Wohngebieten durch maßvolle und energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen entstehen.
    Das Schulangebot ist neuen Entwicklungen stets anzupassen und für die Kinderbetreuung müssen flächendeckend und dezentral ausreichend Plätze zur Verfügung gestellt werden.
  • Weniger Verkehr
    Ein Parkring existiert bereits, die Fußwege in die Stadt sind aus allen Richtungen sehr kurz.
    Noch besser wäre der Verzicht auf innerstädtische Autofahrten. Deshalb möchte ich Anreize schaffen, mehr das Fahrrad zu nutzen oder Wege zu Fuß zurück zu legen. Bönnigheim ist schon „Mountainbikestadt“ - warum also nicht auch Fahrradstadt werden!
    Die Ausweitung des ÖPNV zu einer wirklich guten Alternative zum Individualverkehr hat absolute Priorität. Darüber hinaus muss der künftige Lärmaktionsplan (Tempo 30) stets an neue Verkehrsentwicklungen angepasst werden.
  • Attraktiv auch in Zukunft
    Kinder und Jugendliche sind die Bürger von morgen. Werden diese in 15-20 Jahren in eine größere Stadt ziehen oder hierbleiben? Es muss eine Stadtentwicklung etabliert werden, die auch zukünftigen Generationen einen attraktiven Wohn- und Lebensort bietet.
    Hierzu gehört u.a. auch die Förderung des Einzelhandels, der den Menschen ein vielschichtiges Angebot an Dienstleistungen sowie an regionalen und ökologischen Produkten bietet und nicht zuletzt die Förderung der ehrenamtlichen Arbeit in Vereinen und Organisationen.
  • Mit gutem Beispiel voran
    Alle zukünftigen Entscheidungen müssen vor dem Hintergrund des Klimawandels und dem aktuell diskutierten Artensterben kritisch durchleuchtet werden - Stichwort Klimavorbehalt. Große Städte wie London oder Konstanz machen es vor, warum diese Ansätze nicht auch an Bönnigheim in kleinerem Maßstab umsetzen?!